Buchtipp: Lieblingsplätze auf Fehmarn

Heike Meckelmann: Lieblingsplätze auf Fehmarn

Gelegentlich begegnen wir uns irgendwo auf der Insel. Sowohl Heike Meckelmann als auch ich haben dann die Kamera in der Hand. Es gibt ja immer wieder etwas neu zu entdecken. Sie hat daraus ein Buch mit ihren Lieblingsplätzen gemacht.

Verteilt über die ganze Insel sind sie, angefangen mit dem „Kleiderbügel“, nach dessen Überquerung für viele die Entschleunigung beginnt. Weiter geht es dann nach Burg, mit dem Schmetterlingspark, „wo 1.000 Flügel schlagen“. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele verschiedene Arten, Formen und Größen es dort von Schmetterlingen gibt. Dieses Buch mit 88 Lieblingsplätzen ist nicht nur für Touristen interessant. Auch mancher Insulaner wird noch das eine oder andere Neue entdecken. Hier wurde vieles zusammengetragen, was man sich sonst mühsam selbst zusammensuchen müsste.

Wer wie ich auch gerne ruhige Lieblingsplätze sucht, sollte die gesamte Insel im Blick haben und sich auf den Weg machen, um z.B. den Galgenberg in Petersdorf zu besuchen. Das ist ein mystischer Ort für jeden, der sich darauf einlassen mag. Besonders schön finde ich es auch abends im Hafen von Orth, wenn in der Ferne das Licht des Flügger Leuchtturms zu sehen ist.

Wo ich nach dem Lesen unbedingt mal wieder mit dem Fahrrad hinfahren möchte, ist das Gut Staberhof. Es ist bemerkenswert, wann man um die Kurve fährt und plötzlich tut sich der riesige, berühmte Giebel der Scheune vor einem auf.

Erhältlich ist das Buch von Heike Meckelmann in den Buchhandlungen und natürlich auch beim Tourismus-Service Fehmarn für 15,99 €. Viel Spaß beim Stöbern!

Unser „Kleiderbügel“: Symbol für Fern- und Heimweh zugleich

Bei meinem ersten Fehmarn-Besuch als 12-jähriger im Jahre 1961 gab es dort, wo heute unser „Kleiderbügel“ steht, drei riesige Baustellen. Der Zugang zur Insel Fehmarn war damals nur über den Anleger Großenbroderfähre mit anschließender Fähr-Überfahrt durch den Fehmarnsund möglich. Es gab je eine Baustelle auf Festland- und Inselseite sowie eine dritte mitten im Fehmarnsund. Für mich als Kind sah diese aus wie ein riesiger Ölbohrturm mitten im Wasser. Im dritten Urlaubsjahr konnte ich dann endlich über die Brücke auf die Insel fahren – was für ein aufregendes Gefühl!weiterlesen…