Frühlingserwachen auf Fehmarn

Wenn die Insel aus ihrem Winterschlaf erwacht, dann ist das eine ganz besondere Zeit. Man kann die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen und hier und dort die ersten Frühlingsblüher entdecken. Ob am Kreisel beim Schwanenteich oder an der Burger St. Nikolai-Kirche. Auch beim NABU in Wallnau beim Abendspaziergang durch die „Hides“, den Verstecken, aus denen man die Tiere beobachten kann. Und wenn dann die Wallnauer Mitarbeiter sich nach einer arbeitsreichen Woche am Samstagabend alle gemeinsam am Strand einfinden, um das Erlebnis des Sonnenunterganges mit einer frischen Waffel in der Hand zu genießen, dann kann der Sommer wahrlich nicht mehr weit sein.

Herbstzeit auf Fehmarn

Marienkäfer auf einem welken Blatt

Wenn auf Fehmarn so langsam der Herbst einkehrt, geht alles ein bisschen gemächlicher zu. Der Trubel der Hauptsaison ist vorbei – jetzt kann man die Weite, die Ruhe und die Natur genießen. Hier und da sieht man Menschen, die auf den noch nicht winterfest gemachten Feldern oder am Strand ihre Drachen in den Himmel steigen lassen. Strandspaziergänger lassen sich vom Wind durchpusten und genießen den besonderen Zauber dieser Jahreszeit.

Nebelschwaden am Boden und mitten in der Luft, sich auftürmende Wolken und die vom Wind aufgewühlte Ostsee erzeugen wunderschöne Eindrücke. Manchmal sind es auch die kleinen Details, an denen der Blick hängenbleibt: herbstliches Laub in leuchtenden Farben, ein paar Hagebutten an einem kahlen Ast oder ein kleiner Marienkäfer auf einem Blatt. Es lohnt sich genau hinzuschauen, denn auch im Herbst ist Fehmarn wunderschön. Klickt euch durch die Fotogalerie oben und ihr wisst, was ich meine. Dieses Mal möchte ich einfach die Bilder sprechen lassen 🙂

Von Lakritzsteinen, Hühnergöttern und versteinerten Blitzen

Was ist eigentlich ein Hühnergott? Das kann die diplomierte Geografin Beate Burow beantworten, die an Fehmarns Stränden geologische Wanderungen anbietet. Kurz gesagt sind Hühnergötter Steine mit einem natürlich entstandenen Loch in der Mitte. Sie zählen zu den LiebliDSCR-02037ngs-Sammel-Objekten auf der Insel. Zur Herkunft ihres merkwürdigen Namens gibt es mehrere Geschichten. Fest steht, dass man die Steine früher in den Hühnerstall gehängt hat, um die Hühner zu beschützen. Tatsächlich ist es möglich, dass das Klappern der Steine die Füchse vertrieben hat. Eine andere Geschichte besagt, dass die Hühner den Kalk von den Steinen gepickt haben und so die Eierschale härter wurde.weiterlesen…

Sonnenuntergänge auf Fehmarn – die schönsten Orte zum Fotografieren

Sonnenuntergänge auf Fehmarn sind immer wieder zauberhaft und aufgrund der Jahreszeiten und unterschiedlichen Blickwinkel von Mal zu Mal anders. Ich bin schon seit Jahren mit meiner Kamera auf der Insel unterwegs und immer noch fasziniert von der Schönheit dieser Augenblicke. Man kann gar nicht anders, als unzählige Male auf den Auslöser zu drücken. Die eindrucksvollsten Sonnenuntergänge spielen sich im Westen der Insel ab – aber wo genau geht man am besten hin?

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Hochzeitsflug der Schwäne

Zur Zeit kann man es auf der ganzen Insel wahrnehmen. Nicht nur die Menschen haben Frühlingsgefühle. Auch die Tierwelt ist etwas von der Rolle und geht auf Partnersuche. Wer die Muße, Zeit und Gelegenheit hat, aus den Hütten des NABU Wasservogelreservates Wallnau heraus unbeobachtet den Tieren zuzuschauen, kann sich nur noch wundern. Einen Hochzeitstanz der Schwäne (anders mag ich das Gesehene gar nicht ausdrücken wollen) mitzuerleben, gibt ein Gänsehaut-Gefühl. Würden wir doch alle so friedlich und sanft miteinander umgehen können, sähe manches anders aus. Die Rothalstaucher sind ebenfalls mitten in ihren Zukunftsvorbereitungen, müssen sich allerdings fast die Hälse verrenken. So kommt es jedenfalls mir als Beobachter vor – und ich werde zum Nachmachen ermuntert. Prompt drehe ich dann auch mal den Kopf auf meinem Hals in alle Richtungen, weil es bei den Vögeln einfach so unglaublich aussieht.

Faszination eines Hafens

Faszination eines Hafens – hier der Kommunalhafen Burgstaaken auf Fehmarn: Jeden Tag eine völlig andere Ansicht, bedingt durch Wetter und Wind, aber auch durch die Natur und die Schiffe. Sehr interessant sind die Vögel, ob Möwen oder Kormorane, auch einzelne Graureiher sind dort anzutreffen. Und werden zur Winterzeit durch die Fischer mitversorgt. Der Fotograf hat hier das größere Problem, nämlich zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, das macht es ja eigentlich aus. Sind keine einlaufenden Schiffe da, gibt es auch nur eine Handvoll der fliegenden Akrobaten zu sehen, aber die gesamte Vogelschar ist auf den Punkt zur Stelle, wenn ein Fischerboot einläuft. Wer das gerne fotografiert, sollte ein Gespür dafür haben, wann die richtige Zeit ist. Oder einfach nur alles ganz entspannt genießen, sich an schöner maritimer Atmosphäre erfreuen. Und schon die nächste Gelegenheit erwarten, denn die kommt. Ganz bestimmt!
Me(e)hr davon?: www.erlebnishafen-burgstaaken.de

Fehmarn – im meer bzw. „immer“ eine Reise wert!

Im meer kalt, im meer windig, im meer ungemütlich? Sommer- und Herbstsaison  vorbei, alle Zeichen auf Winterschlaf? Keineswegs eine treffende Beschreibung für Fehmarn dieser Tage. Schließlich haben wir „im meer sonne“ nicht umsonst zu einem Leitthema unserer neuen Marke erkoren. Gleichermaßen stecken die Lage Fehmarns mitten in der Ostsee und viel Sonnenschein dahinter. Kurzum: Die für unseren „Knust“ so bekannten 2.200 Sonnenstunden gelten ganzjährig – je nach Wetterlage, versteht sich.

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